Im Rahmen des Projekts anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums Gugging besuchte die Klasse 5B unter der Leitung von Frau Prof. MMag.a Renate Kehldorfer bereits zum dritten Mal das Museum. Ziel dieses Projektteils ist es, den Jugendlichen eine vertiefte, forschende Auseinandersetzung mit zentralen Fragestellungen des musealen und kunsttheoretischen Kontexts zu ermöglichen.
In thematisch organisierten Rechercheteams widmeten sich die Schüler*innen unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter Kuratieren und Ausstellen, der Kunstmarkt, Sammlungspraktiken sowie der kritischen Reflexion zentraler Begriffe wie Inklusion und Art Brut, jeweils aus verschiedenen historischen und zeitgenössischen Perspektiven. Grundlage ihrer Arbeit bildeten ausgewählte Fachtexte, die gelesen, exzerpiert und im Hinblick auf ihre Relevanz für die jeweilige Fragestellung systematisch zusammengefasst wurden.
Die erarbeiteten Inhalte wurden zunächst innerhalb der Gruppen reflektiert, anschließend mit dem jeweiligen Gruppenleiterinnen diskutiert und in einem weiteren Schritt gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Museums vertieft. Dieser dialogische Austausch ermöglichte den Jugendlichen fundierte Einblicke in die komplexen Zusammenhänge ihrer Themenfelder und förderte ein differenziertes Verständnis musealer Praxis und kunstvermittelnder Strategien.
Den Abschluss dieser Arbeitsphase bilden die Konzeption und Durchführung anspruchsvoller Interviews, die von den Jugendlichen eigenständig entwickelt und realisiert werden. Diese stellen nicht nur eine Synthese der erarbeiteten Inhalte dar, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur aktiven Partizipation der Schüler*innen am Projekt.
Mit großer Erwartung blicken wir auf die kommenden Schritte dieses Projekts, das künftig von Herrn Prof. Marin Katusic weitergeführt wird, da Frau Prof. Kehldorfer mit Ende Dezember in den wohlverdienten Ruhestand tritt.








